Biber – Auswirkung auf kleine Bäche

Die zunehmende Wiederausbreitung der Biber in Deutschland und steigende Bestandszahlen freuen einen Großteil der Naturschützer, werden als Erfolg gefeiert und mit Studien über die angeblich ausschließlich positiven Effekte auf die Umwelt untermauert, z.B. auch eine angebliche Erhöhung der Fischartenvielfalt und höhere Fischbestände.
Diese angeführten Studien stammen jedoch aus anderen Regionen Deutschlands (z.T. Tieflandbäche, ….) oder gar anderen Kontinenten, sind nicht auf unsere typischen Bäche der Mittelgebirgsregionen übertragbar.
Nun gibt es eine erste Studie an vergleichbaren Gewässern aus Oberfranken.
Diese bestätigt die Erfahrungen der regionalen Fischer, dass in den durch Biberaktivitäten gestauten Abschnitten der kleinen Bäche die Bestände der typischen Fischarten (auch geschützte FFH-Arten) wie Mühlkoppe =Groppe, sowie Bachforelle, Elritze, Schmerle usw. massiv zurückgehen. Gründe liegen in der fehlenden Durchgängigkeit, geringere Strömungsgeschwindigkeit, Sediment- und Schlammablagerungen welche das Kieslückensystem verfüllen und die Erhöhung der Wassertemperatur.
Schizophren wird es, wenn die Durchgängigkeit in Bächen für hohe Summen technisch aufwendig wieder hergestellt wird, der Biber dies kurz danach vereitelt.
Weitere unvoreingenommene Studien zu diesem Thema könnten helfen, die Wechselwirkungen klarzustellen, auch weitere Argumente für eine ganzheitliche Betrachung zum Schutzstatus einzelner Arten auszuarbeiten.
Ob in einer Kulturlandschaft einzelne Arten, die einmal bedroht und unter einen Schutzstatus gestellt wurden, diesen Status quasi unwiederrufbar behalten müssen wird eine spannende Diskussion (Kormoran, Biber, …)!

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Warum brauchen Fische, andere Gewässerorganismen und wir gute Kläranlagen?

Ein Mitglied der Fischhegegemeinschaft Jagst (FHGJ), Wolfgang Franz aus Mulfingen, hatte vor längerer Zeit bereits angeregt, das Thema Spurenstoffe im Wasser durch Fachexperten näher zu beleuchten. U.a. auch weil sich die Fischbestände nach der Jagstkatastrophe von 2015 im geschädigten Bereich – insbesondere hinsichtlich der typischen Fischarten Nase und Barbe – bislang noch nicht wirklich wieder erholten.
Daraufhin nahm Markus Hannemann, Sprecher der FHGJ, Kontakt zu Frau Prof. Dr. Triebskorn von der Universität Tübingen auf, die gerne dazu bereit war, einen Vortrag zu diesem Themengebiet zu gestalten.
Zirka 50 Interessenten fanden sich am Freitag, den 21.10. um 19 Uhr im „Universum“ der Gemeindehalle in Dörzbach ein, um sich bei dieser Gelegenheit über die aktuellen Erkenntnisse zu informieren und auszutauschen. Vor Ort wurde die FHGJ von den Fischereifreunden Dörzbach und Umgebung e.V. bei Auf- und Abbau sowie Bewirtung unterstützt.
In der Begrüßung stellte Markus Hannemann kurz den Aufbau und die Aktivitäten der FHGJ dar, die vor genau 20 Jahren gegründet wurde.
Frau Prof. Dr. Triebskorn ging in ihrem Vortrag darauf ein, was man unter Spurenstoffen versteht, welche verschiedenen Spurenstoffe und Stoffgemische es gibt (Medikamentenrückstände, Hormone, Kontrastmittel, Herbizide, Insektizide, Fungizide, Süßstoffe, Reinigungsmittel usw.) und wie einzelne Spurenstoffe auf Gewässerorganismen wirken.
Weiterhin wurden die Wechselwirkungen der verschiedenen Stoffe bzw. Abbauprodukte und auch das Zusammenwirken mit anderen Stressfaktoren, wie z.B. hohen Wassertemperaturen und Krankheiten, behandelt.
In den vergangenen 30 Jahren ist die Artenvielfalt und auch der Bestand an Wasserorganismen ähnlich stark zurückgegangen, wie dies auch bei Insekten und Vögeln an Land zu beobachten war. Wenig verwunderlich, da viele Insekten ihr Jugendstadium am Gewässergrund verbringen.
Messwerte für Spurenstoffe in den Oberflächengewässern, auch für die Jagst, sind über das Informationssystem des Landes Baden-Württemberg online verfügbar. Das Vorkommen zahlreicher dieser Stoffe in der Jagst wurde angesprochen.
Ein aktuelles Beispiel dafür, was Fische in den Gewässern auszuhalten haben, ist das Fischsterben an der Oder in diesem Sommer; die Ursache war mutmaßlich multikausal, ausgelöst durch hohe Salzkonzentrationen bei gleichzeitig niedrigem Abfluss und zudem hohen Wassertemperaturen, die eine massenhafte Vermehrung einer sog. Goldalge ermöglichten, die wiederum Toxine freisetzte, welche zum Verenden der Fische und Fischnährtiere in großer Zahl führten.
In dem Zusammenhang wurden jedoch aber auch Starkregenereignisse, Regenüberlauf- bzw. Regenrückhaltebecken und andere Einrichtungen sowie deren Funktionsfähigkeit als relevant hinsichtlich Stoffeinträgen angesprochen.
Neben dem Verringern der Freisetzung von Spurenstoffen aus Punktquellen der Siedlungen und diffusen Quellen der Landnutzung gibt es zwischenzeitlich auch Möglichkeiten einen Teil dieser Stoffe in Kläranlagen durch eine sogenannte „vierte Reinigungsstufe“ zu beseitigen. Dies erfolgt entweder durch Verfahren mit Aktivkohle oder einer Ozonbehandlung. In Baden-Württemberg sind bislang 21 Kläranlagen mit dieser zusätzlichen Reinigungsstufe ausgestattet (vgl. Öhringen), für weitere 23 Stück laufen konkrete Planungen zum Aufrüsten.
Diese zusätzliche Reinigungsbehandlung bedeutet für die Betreiber der Kläranlagen zusätzlichen Investitionsbedarf und höhere Betriebskosten, die über die Abwassergebühren auf die Bevölkerung und Gewerbe umgelegt werden. Als Anhaltswert nannte Frau Triebskorn die Mehrkosten pro Jahr und Person bei ca. 6 – 7 € und führte weiter an “das sollte uns die Minderung der Schäden in der Umwelt wert sein“.
Jeder Einzelne kann aber durch verantwortlichen Umgang mit Medikamenten, Nahrungsmitteln und Chemikalien seinen Beitrag dazu leisten um weniger dieser kritischen Stoffe freizusetzen.
Zwischenzeitlich sind die Spurenstoffe aber nicht nur in den Oberflächengewässern, also Flüssen und Seen, zu finden, sondern gelangten bereits in das Grundwasser. Dadurch sind diese Stoffe auch zunehmend im Trink- und Mineralwasser nachzuweisen.
In der anschließenden Diskussion gab es zahlreiche Wortmeldungen, u.a. zu den Mehrkosten bei der Abwasserbehandlung, was mit dem Aktivkohlematerial bzw. den gebundenen Schadstoffen erfolgt, welchen Einfluss die großen Fleischerzeugungsbetriebe im Oberlauf der Jagst z.B. durch resistente Keime und Tiermedikamente haben, ob Baden in der Jagst unbedenklich ist usw. .
Die Teilnehmer lobten durchweg die gelungene Vermittlung dieser Informationen zu Spurenstoffen, die in der breiten Bevölkerung bislang noch kaum bekannt sind.
Gegen 21 Uhr endete die Veranstaltung der FHGJ. Markus Hannemann bedankte sich bei der Referentin, Fr. Prof. Dr. Triebskorn, für den leidenschaftlichen, kurzweiligen und informativen Vortrag mit einem Blumenstrauß und einem Weinpräsent.

Walter Rauch
Ausschußmitglied FHGJ
Gewässerwart Fischereifreunde Dörzbach und Umgebung e.V.

Weiterführende Informationen:

https://www.spurenstoffe-bw.de/cms/content/media/5.0%20Maier_Ursula.PDF

https://um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/wasser-und-boden/abwasser/spurenstoffe/

https://koms-bw.de/aktuelles/nachrichten/

https://www.bmuv.de/pressemitteilung/neue-massnahmen-zum-schutz-der-natuerlichen-gewaesser-vor-spurenstoffen

https://www.umweltbundesamt.de/das-spurenstoffzentrum-des-bundes

https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/

Interessierte Zuhörer
Markus Hannemann (Sprecher FHGJ), Andy Kümmerle (BGM Dörzbach, stellv. Vorsitzender Abwasserzweckverband) bei anschliessender Diskussionsrunde
Überreichung Blumen- udn Weinpräsent
Frau Prof. Dr. Rita Triebskorn, Wolfgang Franz (FHGJ), Markus Hannemann (Sprecher der FHGJ), MdL Arnulf von Eyb, Achim Megerle (Landesfischereiverband und FHGJ) (von links nach rechts)

Aalbesatz

Wir haben in diesem Jahr wieder 4 kg Satzaal (Gewicht 5-7 gr, also 600 – 1000 Stück) von Fischzucht Wagner in der Jagst besetzt, über eine Sammelbestellung der Fischhegegemeinschaft Jagst.
(Glasaale sind leider immer noch kaum zu beschaffen.)
Die Situation des europäischen Aals nach ist wie vor sehr angespannt, es kommen nur wenige Aallarven an den Küsten an. Die genauen Ursachen sind noch nicht umfänglich erforscht (Überfischung an den Küsten – Export nach Asien, Schwimmblasenbandwurm, Gewässerverbauung und Wasserkraftwerke, Kormorane, Gewässerverschmutzung, …..). Aus diesem Grund wird auch weiterhin über die Ausweitung von Fangverboten diskutiert, um diese Fischart zu erhalten.
Der Zoll deckt regelmäßig Fälle auf, dass in großem Stil illegalerweise Glasaale nach Asien geschmuggelt werden. Dort gelten diese Glassaale, aber auch als gezüchteter ausgewachsener Aal, als Delikatesse und es werden horrende Preise gezahlt. Vgl. u.a.: https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/glattes-geheimnis-aale-swr2-matinee-2022-05-01-100.html

Verteilen der Sammelbestellung
Abfüllen in die Transportbehälter
Frühform eines Lastenfahrrades, zum umweltschonenenden Transport des wertvollen Besatzmaterials
Flutscht

Erfolgreiche Wiederansiedlung von Groppen

Bei Bestandskontrollen im Jahr 2014 wurde festgestellt, dass im Forellenbach (Ruppenbach) oberhalb der Verdohlung an der B19, sowie im Goldbach im Bereich oberhalb des Ortsausgangs keine Groppen (Mühlkoppen) mehr vorkamen. Beide Bereiche sind für Fische aufgrund von Wanderhindernissen bachaufwärts nicht natürlich besiedelbar, insbesondere da Groppen keine Schwimmblase besitzen und nur schlecht schwimmen können.
Im Forellenbach konnten 2016 in diesem Bereich Groppen von einer Fischbergung in der Ette bei Mulfingen eingesetzt werden. Im Goldbach wurden 2018 Fische im Ortsbereich aufgrund Renaturierungsmaßnahmen abgefischt, die in den Bereich oberhalb des Wehres umgesiedelt wurden.
Um festzustellen ob sich diese besonders geschützte Fischart (FFH, Anhang II) wieder etabliert hat, sowie um den aktuellen Bestand an Bachforellen zu erfassen, wurde von Achim Megerle, Kreisvorsitzender des Landesfischereiverbandes, erneut eine Elektrobefischung durchgeführt. Dazu ist eine spezielle Ausbildung und Genehmigung, sowie Ausrüstung erforderlich. Alle Fische wurden unversehrt zurückgesetzt.
Sowohl im Goldbach, als auch im Forellenbach, konnten Groppen in unterschied-licher Größe (Altersklassen) bis 15 cm und nennenswerter Anzahl nachgewiesen werden. Dies belegt, dass jeweils wieder ein selbsterhaltender Bestand vorhanden ist.
Erfreulich ist weiterhin, dass in beiden Bächen Bachforellen in allen Größenklassen bis 35 cm vorhanden sind. Demnach war selbst in dem trockenen Sommer 2018 die Wasserführung zum Überleben des Bestandes ausreichend. Die Fische waren gut genährt und in guter körperlicher Verfassung, einzelne Fische wiesen Verletzungen durch Fischreiher auf. Bachflohkrebse und Fliegenlarven kommen in großer Anzahl vor und bieten eine gute Nahrungsgrundlage.
Wir sorgen seit Jahren durch in einer sog. Brutbox im Bach erbrüteten Forelleneiern, sowie Besatz mit Brütlingen, für den Erhalt der Population. Oberhalb des Wehres im Goldbach wurde in den vergangenen 3 Jahren absichtlich kein Besatz eingebracht, um eine ggf. vorhandene natürliche Vermehrung nachweisen zu können. Auch dort sind junge Bachforellen vorhanden, aber deutlich weniger als in den Abschnitten, in denen Besatz eingebracht wurde.

Herrliche Bachforelle
Achim Megerle mit E-Fisch-Gerät am Goldbach
Groppe
Am Forellenbach, künstliche Verbauung mit Absturz – Wanderhindernis

Die Rückkehr der Biber

Vergangenen Dienstag kam im NDR ein Bericht über die Wiederansiedlung und Ausbreitung der Biber:
https://www.ardmediathek.de/video/expeditionen-ins-tierreich/die-rueckkehr-der-biber/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8yODE5ODM4Zi1mNjQyLTQzNTUtYjRjYi1hNDE0MTNjNTBmZGE/

An sich ganz guter Beitrag, an mehreren Stellen jedoch einseitig.

Aufgrund der zwischenzeitlich vorhandenen und weiter anwachsenden Bestandsdichten weichen die Biber auch zunehmend in weniger geeignete (kleine) Gewässer aus, bzw. hinterlassen entsprechende Schäden.

So werden z.B. kleinere Bäche angestaut und verlieren ihren Charakter, sind als Lebensraum für Salmoniden aufgrund von Verschlammung und fehlender Durchängigkeit nicht mehr geeignet.
Dass sich dann dort andere verbreite Fische vermehren wird im Beitrag einseitig positiv dargestellt.

Wie sich die Biberfamilien im Winter dann auch im Siedlungsbereich an Nutzgehölzen bedienen bzw. einen hohen Anteil der vorhandenen Weiden, Eschen usw. umlegen, kann derzeit an der Jagst und den Seitenbächen gut beobachtet werden.

Schwarzerlen selbst vermehren

Schwarzerlen sind recht einfach aus Samen zu ziehen.
Im Nov.-Dez. von Bäumen sammeln, trocken lagern, am einfachsten die Samen in Eimer oder Tüte aus den Zapfen schütteln, dann im März aussähen.
(Ob ein Kältereiz (sog. Kaltstratifikation) von ca. 2 Wochen, durch lagern bei Kälte im Freien oder in einer Kühltruhe, die Keimrate erhöht ist umstritten.)

Vor dem Aussähen 2- 3 Tage in Wasser einweichen, dann ganz flach in Anzuchterde geben, befeuchten. Braucht Licht zum Keimen!
Ideal sind Anzuchtgewächshäuser.

Es geht üblicherweise nur ein Teil der Samen auf, vielleicht ca. 25 %.

Bitte Original- und keine Hybrid-Schwarzerlen verwenden (wer die unterscheiden kann).

Wenn die Pflänzchen 3-4 Blätter haben, einzeln in kleine Torf-Töpfchen mit Blumenerde einsetzen. Gut feucht halten.

In einem Sommer wachsen die Pflanzen auf ca. 20 cm Höhe.

Ggf. auch über Winter in Gewächshaus oder Garage halten, dann im Frühjahr auspflanzen, wenn üblicherweise die Hochwässer vorüber sind.

Interessant sicher auch für Kinder, selbst einen Baum heranzuziehen!

Späterer Standort nah an der Wasserlinie, die Erle befestigt die Ufer.
Die Wurzeln bilden Unterstände für Fische, das Laub wird von Fischnährtieren gefressen (z.B. Bachflohkrebse).

Biber nagen die Schwarzerlen im Normalfall nicht an, halten sich bevorzugt an Weiden oder Obstbäume.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=e6eXhhZf8bw oder https://www.youtube.com/watch?v=7Pn9ESciKls

https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarz-Erle

Handel von Pflanzen: https://www.pflanzmich.de/produkt/13910/schwarz-erle.html

https://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/service/dateien/w42_beitraege_zur_schwarzerle_gesamtheft_gesch.pdf

Viel Erfolg für alle Neugärtner!

„Zäpfchen“ der Schwarzerle mit Samen

Indisches Springkraut entfernen

Hallo,

ähnlich wie bei der Uferreinigung, haben wir eine Liste mit Streckenabschnitten an der Garage ausgehängt, in der sich Helfer eine noch nicht „bearbeitete“ Strecke aussuchen können. Dies wird mit Arbeitspunkten angerechnet.

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich um eine nicht einheimische Pflanze (Neophyt), die sich leider stark ausbreitet.

In diesem Jahr tritt das indische Springkraut einerseits an etwas anderen Stellen auf als im vergangenen Jahr, andererseits ist dies durch das Hochwasser im Sommer an ufernahen Stellen auch umgedrückt.
Es ist eine einjährige Pflanze, deren Samenkapseln insbesondere bei Hochwasser an strömungsberuhigten Zonen angeschwemmt werden. Von daher ist es wichtig, die Blüten/Samenkapseln vor dem Ausreifen zum Absterben zu bringen. Am einfachsten den Stengel dazu samt Wurzeln aus dem Boden ziehen, den Stengel knapp unter den Blüten mehrfach abknicken damit kein Saft mehr transportiert werden kann und die Samen nicht doch noch ausreifen.
Bitte langärmelige Jacke und Handschuhe anziehen, sowie hohe Schuhe und lange Hosen. Das hilft gegen Brennesseln, Mücken und teilweise gegen Zecken.

Sie können die Gelegenheit auch Nutzen um dabei noch wenig bekannte Abschnitte der Jagst zu begehen und ggf. auch neue interessante Angelplätze zu finden. Weiterhin kann man dabei auch Fische beobachen, entdeckt ggf. seltene Pflanzen und Tiere. Wenn Sie noch eine Mülltüte mitnehmen, können Sie ggf. seit der Uferreinigung neu angefallenen Müll gleich mit einsammeln.

Es wäre toll, wenn sich zahlreiche Helfer beteiligen würden! Gerne auch Bilder per E-Mail einreichen.


https://wbw-fortbildung.net/pb/Home/Taetigkeiten/Neophyten.html


https://wbw-fortbildung.net/pb/site/wbw-fortbildung/get/documents_E466527050/wbw-fortbildung/Objekte/PDFs/GNS/Externes%20Material/Neophyten-OEWAV/Steckbrief_Druesen-Springkraut_OEWAV.pdf

Wasserpflanzen in Biotop eingebracht

Im Jagst-Biotop am Kapellenweg gibt es bislang wenig (Unter-)Wasserpflanzen, die den Fischen als Laichplatz bzw. Unterstand für Jungfische dienen können.
Um hierfür bessere Bedingungen zu schaffen, haben wir an einer Untiefe mitten im Biotop, einer flachen Stelle, Obststeigen ausgebracht die mit Jute-Säcken mit Rohrkolben bzw. Schilf bepflanzt sind. Die Obststeigen aus Holz ermöglichten den Transport, werden ähnlich wie die Jutesäcke mit der Zeit zerfallen. Die Wurzeln können durch die Lücken in den Boden einwachsen und die Planzen sich nach und nach ausbreiten.
Am Ufer würden die dort weidenden Ziegen verhindern, dass Rohrkolben und Schilf sich ausbreiten. Ob Enten, Gänse, Bisamratten, Nutria und Biber den Pflanzen zusetzen wird sich in den nächsten Monaten zeigen.
Weiterhin haben wir aus einem Teich bei Bächlingen Unterwasserpflanzen beschafft und ebenfalls in diesen Bereich ausgebracht.
Wir hoffen, dass dadurch die natürliche Vermehrung unserer heimischen Fische verbessert wird.

Rohrkolben in Pflanzkiste
Beim Ausbringen der Ladung
Zwei grüne Inseln im Biotop

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